Das Mikrokonto der Ethikbank

Sylke Schröder hat sich die Ethikbank ausgedacht und erst vor sieben Jahren als Ableger der Volksbank Eisenberg gegründet, sie ist eine moralische und ökologische Variante zum herkömmlichen deutschen Bankensystem.

Ähnlich wie die Umwelt- und die GLS-Bank: keine Geschäfte mit Waffenfirmen oder Unternehmen, die mit Atomkraft, genetisch veränderndem Saatgut und ozonzerstörenden Chemikalien arbeiten oder Kinderarbeit zulassen.”Zum Beispiel unser Mikrokonto”, sagt die Bankerin. Ein Novum im bundesdeutschen Finanzgeschäft. Denn wer einmal tief in der Kreide stand, bekommt bei keiner anderen Bank mehr ein Konto. Mit dem Mikrokonto ist das jetzt anders. Dafür wurde die Ethikbank 2006 “Bank des Jahres”. “Wir haben strenge Auflagen”, sagt Sylke Schröder. Das Konto darf nicht in die Miesen rutschen. “Wer dreimal überzieht, dem wird gekündigt”, sagt die Bankerin. Von den 1.300 Mikrokonto-Inhabern schlagen nur etwa fünf Prozent über die Stränge. Klingt alles wie ein Märchen, und das mitten in der Krise. “Es ist eine Win-Win-Situation”, sagt die Bankerin.

Eine Stellungsnahme zu “Das Mikrokonto der Ethikbank”

  1. Keine schlechte Sache diese ethischen Geldanlagen. Sind zwar nicht so hoch verzinst, wie übliche Geldanlagen, aber dafür hat ein gutes Gewissen, dass sein Geld nicht missbraucht wird.

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