Der Paritätische setzt sich für Jedermannkonten ein
Der Paritätische Wohlfahrtsverband setzt sich für das Jedermannkonto ein. In einer Pressemeldung bezeichnet es der Verband als beschämend, dass Bürgern mit niedrigem Einkommen oder Schulden ein Konto gekündigt oder verweigert wird. Die Verbandsvorsitzende Heidi Merk erklärte, dass ein Girokonto kein Luxus, sondern zwingende Vorausetzung für die alltägliche Lebensführung sei. Schließlich verlangen Arbeitgeber, Vermieter oder auch Telekommunikationsanbieter den Nachweis einer Kontoverbindung. Ein Konto nicht zu haben, sei existenzbedrohend. 13 Jahre nach der von dem Zentralen Kreditausschuss formulierten freiwilligen Selbstverpflichtung sei von den Banken kein Anzeichen zu erkennen, ein Konto für jedermann anzubieten, so Frau Merk. Nun sei es Sache der Politik, für gesetzliche Regelungen zu sorgen.
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